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Übung Burgstallhof

Pressebericht von Horst Blauhut 03.11.2014

Drei Wehren beweisen Schlagkraft

Feuerwehren aus Stödtlen, Tannhausen und Wilburgstetten üben gemeinsam in Unterbronnen

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Lagebesprechung kurz vor Ende der Übung, von links: der Kreisbrandinspektor des Landkreises Ansbach, Friedrich Schaufler, zusammen mit dem Stödtlener Kommandanten Thomas Ilg, dem Tannhausener Kommandanten Oliver Schneider, Bürgermeister Manfred Haase

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Wilburgstetten-Unterbronnen sz Der Burgstallhof bei Unterbronnen ist am Sonntagmorgen der Schauplatz einer ersten großen grenzüberschreitenden Übung der Feuerwehren von Wilburgstetten, Stödtlen und Tannhausen gewesen. Im Zentrum der Übung stand eine große Scheune des landwirtschaftlich genutzten Anwesens – mit Viehställen und einem geräumigen Strohlager im Obergeschoss. Es wurde angenommen, dass hier ein Feuer ausgebrochen war. Die Wehren aus den drei umliegenden Gemeinden Wilburgstetten, Tannhausen und Stödtlen rückten an. Die Einsatzleitung lag bei den Kommandanten Peter Pflanz (Wilburgstetten), Thomas Ilg (Stödtlen) und Oliver Schneider (Tannhausen), die diese Übung auch gemeinsam vorbereitet hatten.
 

Wasserversorgung war das große Problem

Das große Problem, das es bei dieser Übung zu lösen galt, war die Wasserversorgung. Denn der Hof hat zwar zwei eigene Brunnen auf seinem Gelände, ist aber nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Hilfreich war für die Feuerwehren aber ein rund 300 Meter entfernter Weiher. Die Feuerwehrkameraden aus Tannhausen, Greiselbach, Wittenbach und Rühlingstetten richteten hier vier Wasserentnahmestellen ein und legten die Leitungen zum Hof und den Löschfahrzeugen.

Die Feuerwehrmannschaft aus Stödtlen baute einen Wassersack mit 3000 Liter Fassungsvermögen auf, der eine Tragkraftspritze versorgte, die ihrerseits bis zu 1600 Liter pro Minute an die beiden Wilburgstettener Löschfahrzeuge weiterleiten konnte, die auf dem Hofgelände stationiert waren und dort, teils mit ausfahrbaren Leitern, aktiv wurden. Eine weitere Versorgung mit Wasser gelang Anton Abele aus Tannhausen mit einem Güllefass mit 12500 Liter.

Parallel dazu verlief die Rettung von drei Verletzten aus der Scheune mit Hilfe von Atemschutzträgern. Die DRK-Bereitschaft aus Wilburgstetten unter der Leitung von Martin Baumgärtner stand zur Übernahme bereit. Neutrale Beobachter waren auf der bayerischen Seite nicht nur Mönchsroths Kommandant Jürgen Schmaus, sondern auch Kreisbrandinspektor Friedrich Schaufler. Bei der Nachbesprechung dankte Wilburgstettens Kommandant Peter Pflanz sowohl den über 100 beteiligten Feuerwehrkameraden und Kameradinnen sowie dem DRK-Team für ihr Engagement an diesem Sonntagmorgen als auch der Familie Schmid, die ihre Hofgebäude für die Übung zur Verfügung gestellt hatten. Pflanz konstatierte, dass die Wasserversorgung beim Burgstallhof im Ernstfall zu einem Problemfall werden könne.

Kreisbrandinspektor Fritz Schaufler betonte die Wichtigkeit der kurzen Amtswege zwischen den beiden Leitstellen Ansbach und Aalen und legte Wert darauf, dass die Feuerwehren personell und ausrüstungsmäßig stets bestens versorgt werden müssten. Mit jeder Übung werde man besser.

Dies meinte auch Wilburgstettens stellvertretender Bürgermeister Joachim Goldammer, der auch im Namen von Ralf Leinberger und Manfred Haase allen Beteiligten dankte und alle zu einem Vesper in die Limeshalle nach Wittenbach einlud.

 

zum Bericht Mitteilungsblatt

 

 

 


Dienstag, 21. November 2017